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Zwangsversteigerungen in Dortmund

Alle aktuellen Objekte — analysiert, bewertet und mit Cashflow-Berechnung.

9
Aktuelle Objekte
463.427 €
Ø Verkehrswert
6.5%
Grunderwerbsteuer
23.04.2026
Nächster Versteigerungstermin

Marktüberblick Dortmund

Aktuelle Objekte 9
Davon mit Gutachten analysiert 6
Verkehrswert-Range 76.000 € — 1.600.000 €
Ø Wohnfläche 159 m²
Häufigster Objekttyp Einfamilienhaus
Grunderwerbsteuer (Nordrhein-Westfalen) 6.5%
Nächster Versteigerungstermin 23.04.2026

Stand: 23.4.2026 · Daten werden täglich aktualisiert · Marktrelation: CRES Marktreport ZV 2024

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Wir werten jedes verfügbare Verkehrswertgutachten aus drei Perspektiven aus — Bautechnik, Recht und Investment. KI-gestützte Auswertung, keine Anlageberatung.

Cashflow berechnet

Echte Mietdaten aus dem Deutschlandatlas, nicht geschätzt

Risiken in Euro

Heizung, Dach, Erbbaurecht — mit Richtwerten aus Sanierungsbenchmarks

Due-Diligence-Checkliste

Pro Objekt, aus dem Gutachten abgeleitet, trackbar

Interaktive Simulation

Kaufpreis, Eigenkapital, Zins — live anpassen

Vollstreckungsgericht

Zuständiges Amtsgericht für Dortmund

Vollstreckungsgericht für Zwangsversteigerungen ist immer das Amtsgericht im Bezirk der Immobilie (§ 1 ZVG) — nicht das Amtsgericht am Wohnort des Bieters.

Amtsgericht Dortmund

Anschrift
Gerichtsstraße 22, Innenstadt-Ost
Zuständigkeitsbereich
das Stadtgebiet Dortmund
Übergeordnete Gerichte
Landgericht Dortmund → Oberlandesgericht Hamm
Konzentrations-Funktionen
Das AG Dortmund ist zentrales Insolvenzgericht für den gesamten Landgerichtsbezirk Dortmund und führt das Registergericht für Castrop-Rauxel, Lünen, Selm und Werne.
Quelle: Wikipedia
Stand der Angaben: April 2026. Gerichtsbezirke und Konzentrations-Regelungen können sich ändern (Verordnung des jeweiligen Justizministeriums). Quelle der hier zusammengefassten Stammdaten: Wikipedia-Artikel der einzelnen Amtsgerichte (jeweils oben verlinkt). Diese Übersicht ist allgemeine Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Für die konkrete Zuständigkeit eines bestimmten Objekts gilt die Bezeichnung des Vollstreckungsgerichts auf dem amtlichen Versteigerungs-Termin.

Häufige Fragen zu Zwangsversteigerungen in Dortmund

Was spare ich bei einer Zwangsversteigerung in Dortmund gegenüber einem normalen Kauf?
Zwei Hebel: Erstens niedrigere Nebenkosten — Maklerkosten (üblich 3,57%) und Notarkosten (ca. 1-1,5%) entfallen komplett. Es fällt nur die Grunderwerbsteuer von 6.5% auf den Zuschlagsbetrag an, plus ca. 0,5% Gerichtsgebühr. Nebenkosten damit ca. 7-8% statt 10-12%. Bei einem Zuschlag von 200.000 EUR spart man allein bei den Nebenkosten rund 6.000-9.000 EUR.
Wie viele Zwangsversteigerungen gibt es aktuell in Dortmund?
Aktuell 9 aktive Objekte mit anstehendem Versteigerungstermin, davon 6 mit analysiertem Gutachten. Insgesamt haben wir bereits 6 Gutachten ausgewertet. Die Daten werden täglich aus den offiziellen Amtsgerichts-Portalen aktualisiert. Der Trend setzt sich 2025/2026 fort.
Was bedeutet die 5/10 und 7/10 Grenze — und wann fallen sie weg?
Im ersten Versteigerungstermin wird der Zuschlag von Amts wegen versagt, wenn das Meistgebot unter 50% des Verkehrswerts liegt (5/10-Grenze, § 85a ZVG). Liegt es zwischen 50% und 70%, kann der Gläubiger den Zuschlag verhindern (7/10-Grenze, § 74a ZVG). Im Zweittermin, der typischerweise 3-6 Monate später stattfindet, fallen beide Grenzen komplett weg — theoretisch kann dann für 1 EUR zugeschlagen werden. Das macht Zweittermine besonders interessant für Bieter.
Was brauche ich am Versteigerungstag — und wie funktioniert die Finanzierung?
Am Versteigerungstag müssen Sie eine Sicherheitsleistung von 10% des Verkehrswerts hinterlegen — per Bundesbank-Scheck, bankbestätigtem Verrechnungsscheck oder vorheriger Überweisung auf das Gerichtskonto. Bargeld wird nicht akzeptiert, und Schecks dürfen maximal 3 Werktage alt sein. Die Restschuld ist erst zum Verteilungstermin fällig (4-12 Wochen nach Zuschlag). Eine Baufinanzierung ist möglich, sollte aber vor dem Termin mit der Bank vorbereitet werden — viele Banken genehmigen vorab einen Rahmen bis zu einem Maximalgebot.
Welche Risiken muss ich bei einer Zwangsversteigerung kennen?
Das größte Risiko: Es gibt keine Gewährleistung (§ 56 ZVG). Defekte Heizung, Dachschäden oder Schadstoffe gehen voll auf das Risiko des Erstehers. Eine Innenbesichtigung ist oft nicht möglich. Außerdem gehen bestehende Mietverträge auf den Ersteher über — es besteht zwar ein Sonderkündigungsrecht (§ 57a ZVG), das aber zum erstmöglichen Termin ausgeübt werden muss, sonst verfällt es. Und bestehenbleibende Grundbuchrechte wie Wohnrechte oder Nießbrauch werden mit übernommen. Genau deshalb scannen wir jedes verfügbare Gutachten auf diese Risiken und ordnen sie mit Euro-Richtwerten aus unseren Sanierungsbenchmarks ein.
Gibt es eine Mietpreisbremse in Dortmund?
Ja — Dortmund gehört zu den 57 NRW-Kommunen, in denen seit März 2025 die Mieterschutzverordnung gilt. Die Neuvertragsmiete darf maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Zusätzlich gilt eine verschärfte Kappungsgrenze von 15 % (statt 20 %) und eine Kündigungssperrfrist von 8 Jahren nach Umwandlung. Das begrenzt das Mietsteigerungspotenzial nach einer Sanierung rechtlich — ein wichtiger Faktor für die Cashflow-Berechnung.
Kann ich das Objekt vorher besichtigen?
Es gibt kein gesetzliches Recht auf Innenbesichtigung. In der Praxis gewähren manche Schuldner oder Verwalter den Zugang, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Unsere Gutachten-Analyse hilft, dieses Risiko zu kompensieren: Wir extrahieren Bauzustand, Renovierungsbedarf und Schadenshinweise aus dem Gutachten und beziffern die Kosten. Bei Objekten ohne Besichtigung empfehlen Experten einen Risikoabschlag von 8-30% auf das eigene Maximalgebot.
Welche Nachteile hat eine Zwangsversteigerung?
Drei strukturelle Nachteile, die Interessierte kennen sollten. Erstens das Risiko der "Katze im Sack": Eine Innenbesichtigung ist nicht garantiert. Wenn der Eigentümer verweigert, hat der Gutachter bereits einen Abschlag von 8–30 % eingerechnet — der steckt schon im Verkehrswert, schützt aber nicht vor Überraschungen. Typische Kosten: Vollständige Kellersanierung 15.000–30.000 €, Elektrik-Kompletterneuerung im Altbau 18.000–27.000 €, Hausschwamm in Extremfällen 100.000 €+. Bei Baujahren vor 1975 kommen Asbest, Bleirohre und klassische Nullung als Kombinations-Risiko hinzu. Zweitens: Kein Rücktritt, keine Mängelhaftung. Mit dem Zuschlag wird man sofort Eigentümer (§ 56 III ZVG) — ohne Widerrufsmöglichkeit, ohne Verkäufer, dem man Mängel anlasten könnte. Drittens: Übernahme-Risiken über den Kaufpreis hinaus. Ein Mieter im Objekt: Räumung kann bis zu 18 Monate dauern und 3.000–10.000 € kosten. Altlasten aus gewerblicher Vornutzung gehen auf den Ersteher über (§ 4 BBodSchG), ohne Kenntnis der Kontaminierung. Eingetragene Wohnrechte oder Nießbrauch-Rechte bleiben vollständig bestehen.
Wie viel Eigenkapital brauche ich bei einer Zwangsversteigerung?
Mehr als beim normalen Immobilienkauf — aus einem Grund, den viele unterschätzen. Die meisten Banken rechnen 80 % vom Zuschlagspreis als Kredit, nicht vom höheren Verkehrswert im Gutachten. Konkret: Wer ein Objekt mit Verkehrswert 120.000 € für 90.000 € ersteigert, bekommt maximal 72.000 € Kredit (80 % von 90.000 €) — nicht 96.000 €. Was immer aus eigener Tasche kommt: Vor dem Termin müssen 10 % des Verkehrswerts als Sicherheitsleistung verfügbar sein (kein Bargeld, nur Bundesbank-Scheck oder vorab überwiesener Betrag auf das Gerichtskonto, § 68 ZVG). Dieser Betrag ist nicht mitfinanzierbar. Dazu kommen Grunderwerbsteuer (3,5 % in Bayern bis 6,5 % in NRW und Brandenburg) und Gerichtskosten (~1 %). Realistisches Minimum bei 90.000 € Zuschlag in NRW: ca. 18.500 € Cash, selbst bei Vollfinanzierung des Zuschlagspreises. Empfehlung: 20–25 % Eigenkapital auf den Zuschlagspreis plus 5 % Sicherheitspuffer für Renovierungsüberraschungen einplanen. Finanzierungszusage unbedingt vor dem Termin einholen — nach dem Zuschlag gibt es kein Rücktrittsrecht. Sparkassen und Volksbanken sind bei ZV-Objekten erfahrener als Direktbanken.
Wie hoch ist das Mindestgebot bei einer Zwangsversteigerung?
Es gibt kein festes Mindestgebot — aber zwei gesetzliche Schutzgrenzen und enorme regionale Unterschiede in der Praxis. Im ersten Termin versagt das Gericht den Zuschlag automatisch unter 50 % des Verkehrswerts (5/10-Grenze, § 85a ZVG). Zwischen 50 % und 70 % kann der Gläubiger blockieren (7/10-Grenze, § 74a ZVG). Was tatsächlich bezahlt wird, variiert nach Region erheblich: Laut amtlichen Grundstücksmarktberichten reichen die Durchschnittszuschläge von 62 % des Verkehrswerts in Hagen bis 97 % in Hamm — innerhalb desselben Bundeslands. In Potsdam liegt der Schnitt bei 56 %, in Barnim bei 95 %. CRES-Daten 2024 zeigen: Berlin erzielte 92 % des VW, Thüringen nur 54 %. Der rechnerische Bundesmittelwert liegt bei ~59 %, die Streuung beträgt ±21 Prozentpunkte. Wichtig für die Zweittermin-Taktik: Wird der Zuschlag wegen Wertgrenzenunterschreitung versagt (nicht: eingestellt), fallen im zweiten Termin alle Wertgrenzen komplett weg. Das ist ein wichtiger Unterschied — eine Einstellung nach § 30 ZVG setzt die Grenzen beim nächsten Termin zurück.
Kann man bei Zwangsversteigerungen Schnäppchen machen?
Ja — aber unter deutlich engeren Bedingungen als viele glauben, und stark ortsabhängig. In strukturschwachen B/C-Städten und ländlichen Regionen sind Zuschläge von 55–70 % des Verkehrswerts statistisch belegbar: Hagen 62 %, Märkischer Kreis 63 %, Thüringen im CRES-Schnitt 54 %. In liquiden Großstadtmärkten dagegen liegen die Zuschläge oft bei 85–95 % — echte Discounts sind dort selten. In Berlin lagen ZV-Verkehrswerte 2024 bereits bei 92 % der Portalangebotspreise; schon im Ausgangspunkt gibt es wenig Spielraum. Die Rendite-Mathematik: 20 % Discount auf den Kaufpreis verbessert die Bruttomietrendite um ca. 0,8–1,3 Prozentpunkte. Im Ruhrgebiet bedeutet das: Wer ein Objekt bei 75 % des Verkehrswerts erwirbt statt zum Marktwert, kommt auf ~4,5–5,5 % Brutto statt ~3,7 % — oberhalb der Leverage-Schwelle für positiven Cashflow nach Finanzierung. Echte Chancen entstehen konkret bei: Zweiterminen nach Versagung (stark reduzierter Wettbewerb), Objekten mit Mietverhältnis oder Wohnrecht (viele Bieter schrecken zurück), kleineren Mehrfamilienhäusern (3–6 WE) in Mittelstädten, und überall dort, wo man das Gutachten gründlicher liest als die Konkurrenz.
Wird die Zwangsversteigerung in Dortmund auch nur "Versteigerung" oder "Immobilienversteigerung" genannt?
In der Alltagssprache ja — wer in Dortmund nach "Versteigerung Immobilien", "Versteigerungen Dortmund" oder "Immobilienversteigerung" sucht, meint praktisch immer eine Zwangsversteigerung im juristischen Sinn. Die rechtliche Grundlage ist das Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG) vom 24. März 1897, das ausschließlich für unbewegliches Vermögen gilt. Andere Versteigerungs-Arten spielen für Immobilien praktisch keine Rolle: Auktionshäuser nach § 34b GewO (Sotheby's, Christie's, Lempertz und ähnliche) handeln im Regelfall mit Kunst, Antiquitäten und Sammlerstücken — kaum mit Immobilien. Pfandverwertungen nach § 1228 BGB betreffen nur bewegliche Pfandsachen wie Wertpapiere oder Schmuck. Selbst eine sogenannte "Insolvenzversteigerung" einer Immobilie läuft am Vollstreckungsgericht (Amtsgericht) nach den ZVG-Vorschriften ab — der absonderungsberechtigte Gläubiger kann sie nach § 49 InsO sogar gegen den Insolvenzverwalter betreiben. Bei Suchanfragen mit Immobilien-Bezug ist also faktisch fast immer eine Zwangsversteigerung gemeint. (Die Paragrafen-Verweise dienen der Einordnung, nicht der Rechtsberatung im Einzelfall.)
Welches Amtsgericht ist für Zwangsversteigerungen in Dortmund zuständig?
Vollstreckungsgericht für Zwangsversteigerungen in Dortmund ist das Amtsgericht Dortmund (Gerichtsstraße 22 (Innenstadt-Ost)). Es ist zuständig für das Stadtgebiet Dortmund. Übergeordnete Gerichte: Landgericht Dortmund → Oberlandesgericht Hamm. Das AG Dortmund ist zentrales Insolvenzgericht für den gesamten Landgerichtsbezirk Dortmund und führt das Registergericht für Castrop-Rauxel, Lünen, Selm und Werne.

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