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Zwangsversteigerungen in Deutschland Marktbericht 2026

Echte Zahlen aus 1.682 aktiven Objekten — Cashflow berechnet, Gutachten analysiert, regional aufgeschlüsselt. Kein Bauchgefühl, kein Redaktionsschluss. Stand: 23.04.2026.

Der Markt auf einen Blick

1.682
Aktive Objekte
3485
Gutachten analysiert (16.6 %)
202.000 €
Median Verkehrswert
12 %
mit positivem Cashflow
+77
neue Objekte (7 Tage)
EFH
häufigster Objekttyp

Objekttyp-Verteilung

Einfamilienhaus (EFH) 703 (42 %)
Eigentumswohnung (ETW) 633 (38 %)
Mehrfamilienhaus (MFH) 206 (12 %)
ZFH (ZFH) 140 (8 %)

Cashflow-Verteilung

Wie viele Objekte rechnen sich? Basierend auf der Cashflow-Berechnung bei 80 % des Verkehrswerts (3,7 % Zins, 2 % Tilgung, echte Mietdaten aus dem Deutschlandatlas).

12 %
positiver Cashflow
-491 €
Median CF / Monat
+378 €
Ø der positiven CFs
1.682
Objekte berechnet

Gutachten-Empfehlung (von 291 analysierten)

1
Kaufen
256
Bedingt geeignet
34
Nicht geeignet

Basierend auf der KI-gestützten 3-Perspektiven-Analyse (Bautechnik, Recht, Investment) aller Objekte mit verfügbarem Gutachten.

Regionale Verteilung

Wo gibt es die meisten Zwangsversteigerungen — und wo die besten Cashflow-Chancen?

Bundesland Objekte Ø VW CF positiv
Nordrhein-Westfalen 607 300.227 € 11.7 %
Niedersachsen 193 250.208 € 17.1 %
Hessen 190 343.122 € 11.6 %
Bayern 178 418.058 € 12.4 %
Sachsen 111 218.696 € 10.8 %
Rheinland-Pfalz 94 248.190 € 4.3 %
Thüringen 67 126.862 € 19.4 %
Sachsen-Anhalt 58 159.982 € 15.5 %

Cashflow berechnet bei 80 % Zuschlag, 3,7 % Zins, 2 % Tilgung, echte Mietdaten aus dem Deutschlandatlas. Zur vollständigen Cashflow-Formel →

Top-Städte nach Objektanzahl

Die 15 Städte mit den meisten aktiven Zwangsversteigerungen.

Stadt Objekte Ø VW
Duisburg 75 219.299 €
Berlin 44 924.909 €
Gelsenkirchen 28 160.143 €
Essen 25 285.460 €
Leipzig 24 310.992 €
Köln 22 715.486 €
Leverkusen 19 319.947 €
Frankfurt 17 692.353 €
München 17 920.706 €
Hannover 13 274.270 €
Wuppertal 10 210.565 €
Iserlohn 10 243.380 €
Bonn 9 370.244 €
Dortmund 9 463.427 €
Mönchengladbach 9 210.556 €

Historischer Kontext

Nach dem Allzeithoch von über 90.000 Versteigerungsterminen in 2005 sank die Zahl 15 Jahre lang — bis zur Trendwende. Seit 2023 steigen die Zahlen wieder.

Jahr Objekte Veränderung
2005~92.000Allzeithoch
2015~37.900-59 %
202312.332Trendwende
202413.445+10 %
202514.082+4,7 %

Quelle: Argetra Fachverlag. Treiber: Zinswende (Anschlussfinanzierungen +500 EUR/Mo bei 300k Darlehen), Insolvenzen +25 % (Creditreform 2024). Akademische Belege: Uni Weimar (Erlösquote 59 % ±21 Pp.), Uni Regensburg (ZV-Abschlag -25,3 % vs. freier Markt). Vollständige Analyse →

Alle 1.682 Objekte mit Analyse ansehen

Cashflow berechnet. Risiken markiert. Gutachten analysiert. Vergleichbar über Städte und Regionen.

Zur App →

Häufige Fragen zum Marktbericht

Wie oft werden die Daten aktualisiert?
Die zugrundeliegenden Objektdaten werden täglich aus den offiziellen Amtsgerichtsportalen aktualisiert. Die Marktbericht-Zahlen auf dieser Seite werden bei jedem Deployment neu berechnet — aktuell mehrmals pro Woche. Alle Zahlen basieren auf echten Objekten mit berechnetem Cashflow.
Woher kommen die Cashflow-Berechnungen?
Jedes Objekt wird mit unserer 7-Komponenten-Formel berechnet: Kaltmiete (Deutschlandatlas, gemeindescharf) minus Kreditrate (Bundesbank-Zeitreihe), Hausgeld, Instandhaltung, Verwaltung, Anlaufkosten und ggf. Erbbauzins. Die Zuschlagsquoten basieren auf amtlichen Grundstücksmarktberichten. Keine geschätzten Werte — nur belegbare Datenquellen.
Was bedeutet die Gutachten-Empfehlung?
Jedes verfügbare Gutachten wird KI-gestützt aus drei Perspektiven ausgewertet: Bautechnik (Bausubstanz), Recht (Grundbuch, Mietrecht) und Investment (Cashflow, Bietstrategie). Die Empfehlung fasst zusammen, ob ein Objekt grundsätzlich geeignet ist. Die meisten Objekte erhalten BEDINGT — weil Zwangsversteigerungen fast immer mit Einschränkungen verbunden sind. Die Analysen sind KI-generiert und können Fehler enthalten; eine finale Prüfung durch Sie selbst bleibt erforderlich.